Polinnen als letzte Hoffnung (2)
"Das Gefühl, die Arschkarte gezogen zu haben"
Im Osten hat die Abwanderung der Klügeren bereits lange vor der Wende begonnen; schon unter den Republikflüchtigen der SED-Ära waren akademisch Gebildete überrepräsentiert. Und seit dem Fall der Mauer hat sich die Negativspirale nochbeschleunigt. ...
1 Kommentar:
Und? Nie vergessen: Der Wegzug junger Menschen, speziell junger Frauen, aus den Osten Deutschlands in die Metropolen des Westens ("Dahin gehen,wo die Arbeit ist") wurde in den neunziger Jahren wider alle Warnungen von dem unverantwortlichen Haufen des sog. Arbeitsamtes massiv gefördert ("Förden und Fordern"), vom Steuerzahler mit zusätzlichen Millionen extra bezahlt und dann vom Arbeitsamt in hauseigenen Broschüren als großartigen Erfolg ihrer klugen und fleißigen Bemühungen gefeiert:
Hauptsache Arbeit! Egal wo und wie! Alles andere ist nebensächlich!
Der dadurch angerichtete Schaden muß jetzt nochmal bezahlt werden,
womöglich mit noch höheren Summen. Aber das ist ja egal, denn:
Nichts schafft dauerhaft soviel Arbeit und Arbeitsplätze wie (wenn's
geht, staatlich bezahlt!) dummes und kriminelles Fehlverhalten und dessen anschließende Korrektur.
J.
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